Bockbierfeste 2019

An drei Abenden veranstaltete die Musikkapelle Krugzell unter Leitung von Dirigent Matthias Waibel wieder ihre traditionellen Bockbierfeste im restlos ausverkauften Krugzeller „Hirsch“-Saal. Die zahlreichen Gäste erlebten ein toll zusammengestelltes Programm. Neben viel traditioneller und moderner Blasmusik erwartete das Publikum auch wieder verschiedene lustige Einlagen sowie die bewährte Bockbierfest-Hitparade. Hier konnten die Besucher zu Beginn des Festes ihre Lieblingsstücke auswählen. Die zehn am häufigsten gewählten Titel wurden dann am Ende gespielt. Vorstand Gotthard Bayrhof moderierte die Abende in seiner gewohnt lockeren Art und Weisezudem unterhielt er begeistertdie Gäste mit allerlei deftigen Witzen. Zu Beginn des Programms stand u.a. ein Solo auf dem Xylophon. Jüngster Musiker Elia Albrecht zeigte mit „Variationen von Zirkus Renz“ auf diesem Instrument sein Talent und begeisterte das Publikum. Die Einlagen läuteten Karl Hafner und Christoph Waldmann mit einem Sketch über die Problematik bei der Reparatur einer Schreibmaschine, wenn man nur noch Computer kennt, ein.
Karl Hafner und Christoph Waldmann: Antiquität trifft auf modernes Unverständnis...

Anschließend wurde dem Publikum im „TV-Krugzell – Nichts ist härter als die Wahrheit“ durch Fernsehmoderator Hans-Peter Albrecht und Außendienstreporter Kunibert (Stefan Kuhn) in den Tagesthemen-Nachrichten das Krugzeller Dorfgeschehen aufs Korn genommen sowie andere lustige Gegebenheiten auch über die Krugzeller Ortsgrenze hinaus nähergebracht. Die drei „Ratsch-Weiber“ Agnes, Hilde und Chantalle (Gertrud Eugler, Erika Imminger und Nicole Hegele) gaben noch weitere Geschehnisse in und um Krugzell in ihrer speziellen Art und Weise bekannt. Bei der Percussion-Einlage stellten verschiedene Musiker und Musikerinnen beim Musizieren auf unterschiedlichen Rohren ihre Rhythmussicherheit unter Beweis.

Einer der Höhepunkte war wieder die „Bockbierfest-Big-Band“. Mit Martin Eugler und Fabian Krattenmacher als Frontmänner startete diese Combo mit „Bella Ciao“ und gab anschließend die größten Hits der Band „Erste Allgemeine Verunsicherung - EAV“ zum Besten und brachten so den Saal zum Kochen. Alles in allem begeisterte die Musikkapelle das Publikum mit viel Blasmusik und Gesang, wobei dieses Jahr auch erstmalig vier neue Gesangstalente zum Mikrofon griffen und dem Saal ordentlich einheizten. Die Bockbierfestgäste erlebten drei kurzweilige, stimmungsgeladene Abende mit viel Musik und Unterhaltung und verabschiedete sich vom begeisterten Publikum mit „Hey Jude“ und der Polka „Gute Nacht“.